Taizé-Gebet Vlotho

Pilgerweg des Vertrauens

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Den Begriff "Pilgerweg des Vertrauens" haben wir nicht erfunden. Er ist eine feste Größe in Taizé. Wir haben von Anfang an nur von der "Wanderung durch Vlotho" gesprochen. Nun lässt sich aber diese Wanderung auch als Weg sehen. Und es ist ein Weg des Vertrauens geworden. Und PILGER auf diesem Weg sind wir allemal.

 

Taizé - das ist Versöhnung

Es ist ja nicht so, als würde in Vlotho nicht bereits Ökumene gelebt. Immer wieder finden gemeinsame Gottesdienste statt, die mittlerweile Tradition haben, z. B. beim Weltgebetstag der Frauen im März, der seit Jahren in Vlotho mit allen Kirchengemeinden gemeinsam vorbereitet und durchgeführt wird. Und auch die „Nacht der offenen Kirchen“ an Pfingsten hat ein ökumenisches, verbindendes Gesicht. Ebenso die Friedensgebete, die seit Längerem in St. Stephan und St. Johannis regelmäßig gebetet werden. Wir können gemeinsam unseren Glauben feiern, wenn wir das miteinander tun, was wir miteinander tun können: beten, singen, den Glauben verkündigen. Wir haben ein gemeinsames Glaubensbekenntnis und wir beten gemeinsam „wie uns der Herr zu beten gelehrt hat“: das Vaterunser. Und die Anliegen für unsere Fürbitten sind unsere gemeinsamen, die wir auch gemeinsam vortragen können. Dies hat in Vlotho Tradition, und es bedarf keines Taizé-Gebets, um Ökumene zu "einzuführen".

 

Pilgerweg des Vertrauens - statt konfessioneller Nische

Als wir mit dem Taizé-Gebet in Vlotho begannen, wollten wir uns nicht auf eine Kirche (d.h. in unserem Fall die katholische Kirche Hl. Kreuz) und eine Konfession begrenzen. Wir wollten uns nicht abgrenzen, indem wir an einem kirchlichen Ort verbleiben, sondern wollten uns auf den Weg zueinander machen. Dieser Weg schien uns nur sinnvoll, indem wir tatsächlich und ganz praktisch weiter ziehen in eine - den meisten von uns - fremde Kirche. In eine andere Gemeinde und zu einem anderen Pfarrer. Wir wollten uns zusammentun! Taizé ist ein Symbol für den – nicht nur aber auch: konfessionellen – Frieden miteinander und auch für das gemeinsame Tun. Und deshalb wollten wir dieses gemeinsame Beten auch nicht auf die Räume in Hl. Kreuz beschränken. Wenn wir MITEINANDER beginnen, dann können wir MITEINANDER weiter gehen. Wir können "den Pilgerweg des Vertrauens" in Vlotho gehen, wenn wir die Kirchenräume wechseln. Mal in Hl. Kreuz, mal in St. Stephan, in St. Johannis, in der Friedenskirche in Uffeln, in Valdorf, auf dem Bonneberg, in der Kreuzkirche in Wehrendorf, in der Autobahnkirche in Exter und in St. Hedwig in Exter. Und dann werden wir irgendwann wieder in Hl. Kreuz ankommen. Gemeinsam. Um wieder weiter zu wandern.

Und immer wieder gelingt es uns, uns nach dem gemeinsamen Gebet in der Kirche auch noch zusammenzusetzen und es uns noch etwas gemütlich zu machen. Miteinander zu reden. Vielleicht etwas gemeinsam zu planen. Voneinander zu hören. Zu lernen. Uns besser zu verstehen.

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