Taizé-Gebet Vlotho

Der Weg durch Vlotho

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Die Anfänge
 

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„Viele fragen sich nach der Rückkehr von einem Europäischen Jugendtreffen in Taizé . . ., wie sie zu Hause gemeinsame Gebete weiterführen können.“

So beginnt das Vorwort zum Liederbuch „Gesänge aus Taizé“ unter der Überschrift „Gemeinsame Gebete zuhause“. Und so erging es auch einer kleinen Gruppe von Jugendlichen, die 2006 das erste Mal nach Taizé gefahren waren. Zwölf Jugendliche aus Vlotho und Löhne verbrachten eine Woche in Taizé. Ihre Erfahrungen haben sie unter der Überschrift „Taizé 2006 – das war für mich …“ eindrücklich beschrieben.

In Löhne bestand zu dieser Zeit bereits ein regelmäßiges Taizé-Gebet, das bis heute an jedem ersten Freitag im Monat in der kath. Kirche St. Laurentius gebetet und von den mittlerweile taizé-erfahrenen Jugendlichen vorbereitet wird.

In Vlotho begannen wir mit dem Taizé-Gebet in der kath. Kirche Hl. Kreuz: wir haben uns ein paar Menschen gesucht, die mit uns zusammen die ersten Gebete vorbereitet haben. Gemeinsam die Lieder singen, schon mal ein bisschen üben, damit es etwas „voller“ klingt. Gestartet haben wir Anfang 2007.

Bereits zu diesem Zeitpunkt war uns klar, dass wir uns ein ökumenisches Gebet nicht gut vorstellen können, das in einer einzigen Kirche – gleich welcher Konfession – verbleibt. Dass wir also durch die Stadt wandern würden. Eine gewisse Zeit bleiben und dann wieder weiter ziehen. Wir haben ja hier in Vlotho nicht – wie in Taizé – eine Versöhnungskirche. Wir haben keinen solchen gemeinsamen Ort, eine gemeinsame Kirche. Wir haben jedoch unsere vielen Kirchen unterschiedlicher Konfession, in denen wir zu Hause sind. Darum findet das Taizé-Gebet in Vlotho in einer dieser Kirchen statt, in die wir eingeladen werden. Diese Kirche verlassen wir dann wieder, um in die nächste zu ziehen, um diese wieder zu verlassen und weiter zu ziehen. Dabei entwickeln wir keine Konzepte und Strategien zur Ökumene. Was wir tun, ist: miteinander zu den Quellen unseres Glaubens zu gehen: Texte aus der Bibel zu hören und zu beten – singend zu beten – und zu schweigen. Das gemeinsame Gebet, das Jesus uns gelehrt hat, das Vaterunser, zu beten und den Segen zu empfangen.

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