Taizé-Gebet Vlotho

Jugendtreffen in Taizé

Jugendtreffen in Taizé

Seit Jahren kommen Jugendliche nach Taizé, um für eine Woche am Leben der Brüder teilzunehmen. Sie sind Gäste der Communauté und sie fügen sich ein in den in Taizé gelebten Tagesablauf.

Wer nach Taizé fahren möchte, kann hier auf dieser Website erste Informationen finden. Aber Ihr solltet auch die Communauté selbst mit ihrer eigenen Seite im Hinblick auf die sehr konkreten Fragen aufsuchen. Da gibt es noch viel mehr Informationen. Und vor allem: aus erster Hand!

Hier auf dieser Seite findet Ihr Angaben zur Frage: WER FÄHRT WANN aus unserer Region? Ihr findet sie hier.

WARUM und WOZU?

Was treibt Jugendliche nach Taizé? Und was könnt Ihr für Euch dort finden? Hier gibt es ein paar Hinweise und Schilderungen. Wir haben aber auch Erfahrungsberichte von Jugendlichen.

Zunächst ist es sicherlich sehr häufig das Angebot der Jugendleiter und -leiterinnen in den Kirchengemeinden, das den Impuls setzt, sich auf diese Fahrt einzulassen. Deshalb bittet die Communauté auch darum, Euch gut vorzubereiten: mit Filmen, Informationen, Gesprächen, Erzählungen von Menschen, die dort waren. Ihr sollt wissen, was auf Euch zu kommt.

In Taizé erwartet Euch eine Atmosphäre, in der es möglich ist, in einer Weise über Glauben und Nichtglauben, Zweifel und Suchen zu sprechen, die es Euch ermöglicht, tief einzusteigen in Euren Glauben. Und Euch ebenso die Freiheit gibt, Eure Zweifel und Vorbehalte auszusprechen. Eine Atmosphäre großer Offenheit und Akzeptanz.

Wenn Ihr wollt, könnt Ihr dort auch in die STILLE gehen. Dann wohnt Ihr in einem abgesonderten Bereich und verzichtet für diese Zeit auf Gespräche und Spässchen und Spiele. Kein Geplapper mehr. Mit GOTT und sich selbst allein sein ist dann das Ziel.

Es wird in Taizé spürbar, dass man sich in einem Raum bewegt, der konfessionell nicht mehr so eindeutig ist, wie wir es meistens gewohnt sind. Ist es überkonfessionell? Oder unkonfessionell? Ökumenisch auf jeden Fall. Aber die Ökumene ist kein eigentliches Thema. Sie wird gelebt - nicht problematisiert.

Vielleicht könnte man sagen: niemand ist da, der einen "bekehren" will - aber jeder verlässt Taizé auf seine ganz eigene Weise "verändert".

Wenn man eine Woche in Taizé erlebt, ist man in gewisser Weise "infiziert". Diese Zeit ist eine ganz besondere Zeit. Jedoch wird sehr bald in den Gesprächen in Taizé deutlich, dass es um die Fragen geht, die Euch zu Hause bewegen. Es wird niemals angeregt, eine neue Kirche oder Bewegung zu gründen, die zu einer neuerlichen Trennung führen würde. Gezielt wird - in eigens dafür angesetzten Treffen - darauf hingearbeitet, zu ergründen, wie die Arbeit zu Hause in der eigenen Gemeinde vor Ort weiter gehen könnte. Und man hat Zeit und Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie das eigene Leben weitergehen soll.

Jemand nannte Taizé einmal eine "Tankstelle": Kraft schöpfen, um zu Hause neuen Mut, Ideen und Zuversicht einzubringen.

wann?

Die Einladung, nach Taizé zu kommen, gilt das ganze Jahr über. Eine Ausnahme bildet die Zeit um den Jahreswechsel, wenn in einer (jährlich wechselnden) europäischen Großstadt das Europäische Jugendtreffen stattfindet (in 2011 in Berlin).

Der Aufenthalt geht immer von Sonntag bis Sonntag. Nur wer mit dem Reiseunternehmen "Regenbogen-Tours" die Fahrt unternimmt, kann schon am Samstag eintreffen, weil diese Busfahrer - nach einer Übernachtung - am Sonntag die nächste Gruppe wieder mit zurück nehmen.

wer?

Ihr kommt in Gruppen oder allein. Einen wichtigen Unterschied macht hierbei das Alter: ab 17 Jahren (bis 29) seid Ihr jederzeit in Taizé willkommen. Für diese Altersgruppe gibt es eigene Angebote (Bibeleinführung und Gesprächsgruppen). Für die 15-16jährigen, für die es ebenfalls gesonderte Angebote gibt, ist eine erwachsene Beleitung erforderlich (im Verhältnis 1:7). Kinder bis 14 Jahren kommen mit ihrer Familie und sind auf einem eigenen Gelände untergebracht.

Tagesablauf

Der Tag wird strukturiert durch 3 Gebete in der Kirche, Bibeleinführungen mit Gesprächsgruppen und Arbeit für die Gemeinschaft: Morgengebet, Frühstück, Bibeleinführung, Gesprächsgruppen, Mittagsgebet, Mittagessen, Gesprächgruppen, Abendgebet.

Außerdem sind alle Gäste - auch die Älteren im sog. "Erwachsenen"-Bereich - eingeteilt in Arbeitsgruppen, die das praktische Leben in Taizé regeln: Essen zubereiten und austeilen, Duschen und Toiletten reinigen, Müll einsammeln und entsorgen.

Am Abend nach dem letzten Gebet ziehen die meisten noch einmal los: im "Oyak" tanzt der Bär! Musik und Spiele und Tanz und Gespräche. Und für kurze Zeit hat noch mal der Kiosk geöffnet, an dem auch Bier und Wein zu haben sind. Immer nur in "Einzelmengen". Der Abend bleibt also ziemlich wenig alkoholisiert.

Unterbringung

Das Gelände ist groß. Viel Platz für jede Menge Zelte jeder Art. Manche Gruppen schlagen Gruppenzelte auf, und auch Taizé stellt Großzelte zur Verfügung, die bereits stehen. Die meisten kommen aber mit kleineren Zelten. Es gibt auch, allerdings begrenzt, Schlafmöglichkeiten in Holzhäusern mit mehrstöckigen Betten. 

Anmeldung

Das Kontakt-Formular der Internetseite von Taizé ist einfach und gründlich. Hier werden alle Daten eingegeben, man kann Nachfragen stellen und ist sicher, bei der Anreise erwartet zu werden.

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